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Elektriker Homepage erstellen lassen: Kosten, Ablauf und Checkliste

Was eine Elektriker-Website beim Freelancer, in der Agentur und im Baukasten kostet — und die sieben Fragen, die Sie vor der Beauftragung stellen sollten.

Wer seine Elektriker Homepage erstellen lassen will, steht vor einem Markt mit sehr weiter Preisspanne. Zwischen dem Baukasten für 15 € im Monat und der Agentur für 8.000 € liegen Welten — und nicht immer liegt der Unterschied dort, wo man ihn vermutet. Dieser Beitrag ordnet die Wege ein.

Was kostet es, eine Elektriker-Homepage erstellen zu lassen?

Die folgenden Zahlen sind Richtwerte aus dem deutschsprachigen Markt. Sie helfen bei der Einordnung eines Angebots, ersetzen aber keine konkrete Anfrage.

WegTypische KostenIhr ZeitaufwandPasst, wenn …
Baukasten selbst befüllen10–30 € im Monat, dauerhafthoch: 20–40 StundenSie Zeit und Lust dazu haben
Freelancer oder Einzelanbietereinmalig rund 500–3.000 €gering: 2–4 StundenSie einen festen Ansprechpartner wollen
Werbeagenturab rund 3.000 €, oft deutlich mehrmittel: Workshops und AbstimmungenSie Marke, Fotoshooting und Kampagnen mitdenken
Bekannter oder Familiemeist kostenlosunklarSie mit Wartezeiten leben können

Richtwerte für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Stand 2026. Meine eigenen Preise finden Sie auf der Preise-Seite.

Der häufigste Denkfehler: Der Baukasten sieht am günstigsten aus, ist auf Sicht von fünf Jahren aber oft der teuerste Weg — weil die Monatsgebühr nie endet und die investierte Arbeitszeit sich nicht in eine andere Lösung mitnehmen lässt.

Welche Leistungen im Angebot stehen sollten

Ein belastbares Angebot benennt Umfang und Grenzen. Achten Sie darauf, dass diese Punkte darin auftauchen:

  • Anzahl der Seiten, ausdrücklich genannt
  • Wer die Texte schreibt — Sie oder der Anbieter
  • Wer die Bilder beschafft und ob Lizenzkosten anfallen
  • Impressum und Datenschutzerklärung als eigene Seiten
  • Anzahl der enthaltenen Korrekturschleifen
  • Ob Domain und Hosting enthalten sind oder Sie sie selbst buchen
  • Was nach dem Livegang passiert: Wartung, Preise für Änderungen
  • Wem die Dateien am Ende gehören

Der typische Ablauf

  1. Erstgespräch. 15 bis 30 Minuten: Was macht Ihr Betrieb, wo liegt Ihr Einzugsgebiet, welche Aufträge wollen Sie mehr?
  2. Angebot mit festem Umfang. Seitenzahl, Leistungen, Preis und Termin schriftlich. Ein Angebot ohne Seitenzahl ist kein Angebot.
  3. Inhalte liefern. Hier hängt der Zeitplan an Ihnen. Je vollständiger das Material, desto schneller geht es.
  4. Entwurf und Korrektur. Sie sehen die echte Seite im Browser, nicht ein Bild davon, und sammeln Ihre Änderungen gesammelt in einer Rückmeldung.
  5. Livegang und Übergabe. Domain umstellen, Sitemap einreichen, Google Business Profil prüfen, Dateien und Zugänge übergeben.

Sieben Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

  1. Wem gehören die Dateien und die Domain nach dem Livegang?
  2. Was kostet es, später eine Leistungsseite hinzuzufügen?
  3. Lädt die Seite Schriften oder Skripte von externen Servern?
  4. Wie schnell ist die Seite auf dem Handy — bitte mit Messwert?
  5. Schreiben Sie die Texte, oder muss ich sie liefern?
  6. Was passiert, wenn ich in zwei Jahren wechseln möchte?
  7. Gibt es eine Mindestlaufzeit oder eine monatliche Gebühr?

Warnsignale

Diese Punkte sind kein Beweis für ein schlechtes Angebot, aber immer ein Grund nachzufragen:

  • Garantierte Platz-eins-Versprechen bei Google — die kann niemand geben.
  • Eine Website, die es nur im Abo gibt und bei Kündigung abgeschaltet wird.
  • Kein konkreter Seitenumfang im Angebot, sondern nur „individuelle Gestaltung“.
  • Hohe monatliche Gebühren für „Pflege“ ohne beschriebene Leistung.
  • Der Anbieter will Ihre Domain auf den eigenen Namen registrieren.

Wem gehört die Website am Ende?

Diese Frage ist die wichtigste auf der Liste. Lassen Sie sich schriftlich geben, dass Domain, Dateien und Inhalte Ihnen gehören und Sie jederzeit wechseln können. Ein seriöser Anbieter hat damit kein Problem — er lebt davon, dass Sie bleiben wollen, nicht davon, dass Sie nicht weg können.

Wenn Sie wissen wollen, wie eine solche Seite inhaltlich aufgebaut sein sollte, lesen Sie weiter bei Website für Elektriker: diese Inhalte bringen Anfragen.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema

Was kostet es, eine Elektriker-Homepage erstellen zu lassen?

Im deutschsprachigen Markt reicht die Spanne von rund 500 € bei Einzelanbietern bis weit über 3.000 € bei Agenturen. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was im Umfang steht: Seitenzahl, Texte, Korrekturschleifen und die Frage, ob Sie die Dateien bekommen. Bei mir kostet die Grundseite 490 € netto als Festpreis.

Wie lange dauert es, bis die Seite online ist?

Bei einem klar umrissenen Auftrag stehen Entwurf und Korrektur üblicherweise innerhalb von zwei bis vier Wochen. Der Zeitplan hängt fast immer an Ihnen: Solange Texte, Fotos und Impressumsdaten fehlen, kann niemand fertig werden.

Muss ich Texte und Fotos selbst liefern?

Das unterscheidet sich stark. Viele günstige Angebote setzen voraus, dass Sie fertige Texte liefern — was den größten Teil der Arbeit bei Ihnen lässt. Klären Sie das vorab ausdrücklich. Ich schreibe die Texte auf Grundlage Ihrer Angaben und Sie lesen gegen.

Lohnt sich eine neue Website, wenn ich schon eine habe?

Wenn die vorhandene Seite auf dem Handy schlecht bedienbar ist, länger als drei Sekunden lädt oder Ihre wichtigsten Leistungen gar nicht nennt, meistens ja. Ein Relaunch ist dabei oft günstiger als ein Neubau, weil Domain, Texte und Bewertungen übernommen werden können.

Keine Lust, das alles selbst zu machen?

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